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2-G-Option, Tests nicht mehr kostenfrei

Die Landesregierung hat entschieden, dass für Veranstaltungen optional das 2-G-Modell gelten kann und im Gegenzug auf Masken- oder Abstandspflichten verzichtet werden kann. Auch in MV gilt ab dem 1. November, dass die Entschädigungspflicht bei Quarantäne für Ungeimpfte entfällt.

Die Landesregierung hat in der Corona-Pandemie ein 2G-Optionsmodell für Veranstalter beschlossen. Zugang sollen optional nur noch Geimpfte und Genesene bekommen. Nutzen Veranstalter diese Möglichkeit, müssen Hygieneauflagen wie Abstand, Maskenpflicht oder Kontaktnachverfolgung nicht mehr geregelt werden. Für 2-G-Veranstaltungen soll jedoch eine Anzeigepflicht beim Gesundheitsamt gelten.

Ab dem 1. November sollen nicht vollständig Geimpfte im Quarantänefall keinen Anspruch mehr auf Entschädigungszahlungen haben. Für Menschen, für die bis zu acht Wochen vor der Quarantäne keine Impfempfehlung vorliegt, soll weiterhin eine Entschädigung gezahlt werden. Dies soll bis Jahresende auch für Schwangere und Stillende gelten. 

Die risikogewichtete Stufenkarte der Landkreise und Städte wechselt auch im Kammerbezirk häufiger von grün auf gelb und wieder zurück. Gilt die Stufe gelb, müssen z.B. die körpernahen Dienstleistungen und die Innengastronomie wieder die Testpflicht für Ungeimpfte beachten.

Hier ist stets der aktuelle Ampelstatus der Landkreise und Kreisfreien Städte zu finden 

Mecklenburg-Vorpommerns Ampelsystem sieht vier Farben vor. Ein Lockdown soll selbst bei hohen Inzidenzen und Patientenzahlen ausgeschlossen werden. Bei der Einstufung der Landkreise und kreisfreien Städte in die Ampelfarben Grün, Gelb, Orange und Rot soll die Belegung der Kliniken mit Covid-19-Patienten ein noch stärkeres Gewicht als bisher bekommen. Die 4-stufige Ampel gilt seit dem 27. August.

Die vier Stufen sind:

Grün (bis Inzidenz 35): Solange die Ampel auf grün steht, sind nur wenige Corona-Schutzmaßnahmen erforderlich. Es gibt die bekannten Maskenpflichten in den Innenbereichen, im Supermarkt, im Nahverkehr, bei Veranstaltungen. Wobei die Maske bei Veranstaltungen, im Theater oder im Kino künftig am Platz abgenommen werden kann, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden. Und es gibt besondere Testpflichten bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel bereits bei der Hanse Sail. Zumindest für Ungeimpfte. Ansonsten ist das Leben auf Stufe Grün so, wie wir es im Sommer erlebt haben.

Gelb (bis 50): Ab dieser Stufe gelten die schon bekannten Testpflichten im Innenbereich. Beim Friseurbesuch und anderen körpernahen Dienstleistungen, beim Restaurantbesuch, beim Sport im Innenbereich, in Theatern und beim Kinobesuch. Hotelgäste müssten sich ab dieser Stufe nicht nur bei der Anreise, sondern während eines längeren Aufenthalts regelmäßig testen lassen. Von den Testpflichten ausgenommen sind alle vollständig geimpften und genesenen Menschen. Außerdem gilt ab dieser Stufe die Maskenpflicht in Schulen.

Einzige Neuerung: Beim Besuch einer Disco oder einer Tanzveranstaltung ist ab der Stufe Gelb für Ungeimpfte künftig die Vorlage eines PCR-Tests erforderlich.

Orange (bis 200): Die neue Stufe orange ist mit verschiedenen Empfehlungen verbunden. Es wird empfohlen, sich spätestens ab dieser Stufe auch vor privaten Zusammenkünften noch einmal testen zu lassen. Außerdem wird dazu geraten, auch im Außenbereich zur Maske zu greifen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Schließlich bedürfen Veranstaltungen mit mehr als 2.500 Personen im Innenbereich und 5.000 im Außenbereich ab Stufe orange einer Genehmigung durch das Gesundheitsministerium

Rot (über 200): Zeigt die Corona-Warnkarte für einer Region die Farbe rot an, werden die Maskenpflichten ausgeweitet. Es muss dann auch bei Veranstaltungen in Innenbereichen verpflichtend eine Maske getragen werden. In Außenbereichen muss überall dort eine Maske getragen werden, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Veranstaltungen dürfen dann nur noch mit 2.500 Personen beziehungsweise 5.000 Personen (Innen- /Außenbereich) stattfinden. Es sei denn, es handelt sich um Veranstaltungen, zu denen nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind (2G). Dann gelten die alten Höchstgrenzen mit bis zu 15.000 Personen. Außerdem müssen Kreise und kreisfreie Städte, die in die Stufe rot geraten, wieder Kontaktbeschränkungen aussprechen. Innenbereich: 5 Personen aus 2 Haushalten. Draußen: 10 Personen und bei Feiern in Gaststätten maximal 30 Personen. Vollständig geimpfte und genesene Menschen werden nicht mitgezählt. 

Sollte sich ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt drei Tage hintereinander auf Stufe 2 bis 4 auf der Corona-Warnkarte befinden, so gilt die erweiterte Testpflicht.

Wenn ein Landkreis oder eine Stadt den ensprechenden Ampelstatus erreicht und wieder Testpflichten für Friseur- und Kosmetikbetriebe anordnet, sollten diese möglichst eigene Testkits für ihre Kunden vorhalten, damit es nicht aufgrund fehlender Testmöglichkeiten zu Terminabsagen kommt oder kurzfristige Behandlungen nicht mehr möglich sind.

Wichtig: Seit dem 11. Oktober 2021 wurde das Angebot kostenfreier Bürgertests beendet. Für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt (insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren), wird es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben.

Müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern weiterhin Gratistests anbieten?

Arbeitgeber müssen auch weiterhin ihren Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, mindestens zweimal die Woche einen Test anbieten. Welche Art von Test ist dabei egal, es können PCR-Tests, Antigen-Schnelltests oder Selbsttests sein. Sie müssen jedoch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sein.

Sind Arbeitnehmer verpflichtet sich testen zu lassen?

Eine generelle Testpflicht für Arbeitnehmer besteht nicht. Lediglich für Beschäftigte in bestimmten Einrichtungen kann eine Testpflicht bestehen, z.B. in Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen.