Präsident Uwe Lange

Handwerkskammer fordert: Kosmetikbetriebe wieder öffnen

Bei der Pandemiebekämpfung bezeichnet der Präsident der Handwerkskammer Schwerin die Reduzierung privater Kontakte als wichtigste Maßnahme, um Schulen, Kitas und die Wirtschaft am Laufen zu halten.

Zum MV-Gipfel am 17.11.2020 und zu dem zwischen Bund und Ländern verabredeten weiteren Vorgehen in der Pandemiebekämpfung erklärte Uwe Lange, Präsident der Handwerkskammer Schwerin gegenüber der Presse:

„Die Zahl der Neuinfektionen zu verringern, bleibt unsere wichtigste gemeinsame Aufgabe. Dabei müssen Kitas und Schulen sowie die wirtschaftliche Tätigkeit so weitgehend wie möglich aufrecht erhalten werden. Aus unserer Sicht ist es richtig, sich zur weiteren Pandemiebekämpfung noch stärker auf die Reduzierung von Kontakten im privaten Bereich zu konzentrieren. In der aktuellen Situation müssen wir die privaten Kontakte als Hebel nutzen, um noch größeren Schaden von Kitas, Schulen und der Wirtschaft abzuwenden.“  

„Auch Betriebe des Handwerks sind durch den Teil-Lockdown direkt oder indirekt stark betroffen, zum Beispiel Bäcker und Fleischer durch das fehlende Catering- und Imbissgeschäft. Vor allem aber den Kosmetikbetrieben mit ihren höchsten Hygienestandards ist es nicht vermittelbar, warum sie überhaupt schließen mussten. Unsere Handwerkskammer hat sich dafür stark gemacht, dass die Betriebe wie in Sachsen-Anhalt und Thüringen geöffnet bleiben dürfen. Bei uns wurde das leider anders entschieden. Diese Schließung darf aber keinesfalls über den November hinaus verlängert werden, zumal immer noch unklar ist, wann die Gelder aus der November-Hilfe überhaupt fließen werden.“