Künstler in Krisenzeit
Umbra-Grafik

Künstler in Krisenzeiten

Durch Corona sind in der kunsthandwerklichen, handwerklichen und künstlerischen Arbeit Brüche entstanden, die das Leben der Selbständigen völlig verändert haben. Das soll jetzt dokumentiert werden.

Coco Radsack (Gold- und Silberschmiedin) aus dem Kunstkaufhaus »das kontor« und Kerstin Baarmann (Grafikerin) vom Verein »sieh+mal« haben ein gemeinsames Projekt mit dem Arbeitstitel "Künstler in Krisenzeit" gestartet. Diese Initiative wird vom Wirtschaftsministerium und vom Kulturministerium unterstützt.

Das Projekt möchte Künstlerportraits sammeln. Diese sollen das Leben, die Veränderungen, die Zukunftschancen und möglichen Wege von Künstler*innen, und Handwerker*innen, Kunsthandwerker*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen während der Corona-Krise deutlich machen und aufzeigen. 

Die Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass auf vielen Ebenen der kunsthandwerklichen und handwerklichen sowie künstlerischen Arbeit Brüche entstanden sind, sich das Leben dieser Selbsständigen völlig verändert hat, neue Ideen gefragt waren, spezielle gesellschaftliche Zusammenhänge geschaffen und vielleicht sogar über eine völlig neue Stellung der Kunst- und Kulturschaffenden in unserer Gesellschaft nachgedacht werden müßte. Jeder Mensch, der Kontakt zur Branche hat, könnte viele erstaunliche Geschichten erzählen, teilweise dramatische Lebenswendungen beobachten, sowie auch durchaus von interessanten neuen Entdeckungen berichten. 

Der Verein »sieh+mal« hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geschichten von Künstler*innen, Handwerker*innen, Kunsthandwerker*innen, darstellenden Künstler*innen und Musiker*innen zu sammeln, zu dokumentieren und damit vielleicht sogar eine Diskussion anzuschieben. Es sollen eine Broschüre entstehen und ein Blog eingerichtet werden. 

Umsetzung des Projekts: Das Zusammentragen von Portraits jeden Genres und das Darstellen von Geschichten und Schicksalen der Jahre 2020 und 2021. Das Material soll in Form von Interviews gesammelt werden. Es soll ergänzt werden durch die in diesen Jahren unter den Bedingungen der Pandemie entstandenen Arbeiten und den durchgeführten Projekten. Weiterhin soll von der persönlichen Lebenssituation der jeweiligen Akteure berichtet und letztendlich ihr individueller und eigenständiger Wege aus und durch die Krise beschrieben werden. 

Was dafür notwendig ist: Die Bereitschaft, an diesem Projekt teilzunehmen. Bitte antworten Sie bis zum 30. September 2021, wenn Sie ein Teil dieser Sammlung und Erhebung sein möchten und einen oder mehrere Aspekte der neuen Erfahrungen teilen möchten . Vielleicht mutmachend – vielleicht kritisch – vielleicht auf Unmögliches aufmerksam machend – Die Initiatorinnen sind gespannt und laden dazu ein, ihnen ein Interview zu geben, ihre Geschichte zu erzählen und Fotos oder Videos zu teilen. 

Kontaktaufnahme: Verein »sieh+mal«, Kerstin Baarmann und Cornelia Radsack, kontakt@umbra-grafik.de