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Lockdown verlängert und verschärft

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens bleiben in Mecklenburg-Vorpommern noch mindestens bis zum 14. Februar in Kraft.

Bund und Länder haben vereinbart, die geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 14. Februar zu verlängern. Sorge bereiten Erkenntnisse über Mutationen des SARS-CoV-2-Virus. Daher soll ein beschleunigter Rückgang der Infektionszahlen erreicht werden. 

Die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten fort. Alle bestehenden Maßnahmen werden zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Das bedeutet: Private Zusammenkünfte bleiben auf den eigenen Haushalt und eine weitere nicht im Haushalt lebende Person beschränkt. Kontakte sollen weiterhin auf das absolut notwendige Minimum beschränkt werden. 

Mehr Homeoffice ermöglichen
Zusätzlich wurde vereinbart, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften künftig eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken besteht (sogannannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2). 

Um auch im beruflichen Kontext die erforderliche Kontaktreduzierung zu erreichen, wird die Bundesregierung eine befristete Verordnung erlassen, wonach Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen.

Schulen bleiben geschlossen
Schulen bleiben bis zum 14. Februar grundsätzlich geschlossen bzw. die Präsenzpflicht ausgesetzt. Weiterhin wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten, für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.

Verschärfung der Pandemie verhindern
Bund und Länder äußern ihre Sorge über Hinweise, dass die in Großbritannien aufgetretene Virusmutation B1.1.7 deutlich infektiöser ist. Die Mutation sei auch in Deutschland nachgewiesen worden, eine Verbreitung könnte eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten. Daher sei zwingend ein vorsorgendes Handeln erforderlich. Ziel ist es, den bereits zu beobachtenden Rückgang des Infektionsgeschehens zu beschleunigen.

Hinsichtlich der von Schließungen betroffenen Branchen wird sich voraussichtlich nichts ändern.

Welche Geschäfte bleiben weiterhin geöffnet:

  • Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Großhandelmärkte, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmittel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Zeitungsverkauf
  • Drogerien
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Tierhandlungen, Futtermittelmärkte
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser
  • Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen
  • Kfz-Werkstätten und Fahrradwerkstätten, dabei ist nur im Rahmen der Reperatur der Verkauf möglich
  • Blumenläden

Geschlossene Geschäfte können weiterhin Abhol- und Lieferdienste anbieten.

Dienstleistungs- und Hand­werks­betriebe:

  • Hand­werks­betriebe sind geöffnet.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen - zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege - bleiben weiter möglich. Zudem müssen auch Prostitutionsstätten geschlossen bleiben. Dienstleistungen in denen keine körperliche Nähe notwendig ist können weiterhin angeboten werden. Friseurleistungen dürfen auch nicht mobil angeboten und ausgeführt werden.
  • Die medizinische Fußpflege (Podologie) wie auch kosmetische Fußpflegerinnen und Fußpfleger können ihre Praxen und Läden öffnen und – je nach Aufgabenbereich – medizinisch, therapeutisch und pflegerisch notwendige Behandlungen durchführen. Auch mobile Angebote sind unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen möglich. Nicht zulässig sind rein kosmetische Behandlungen.

Sobald weitere Details bekannt sind, werden sie hier veröffentlicht.