Seifriz-Preis 2020-1

Seifriz-Preis für Innovationen

Handwerker, die gemeinsam mit einem Partner aus der Wissenschaft eine Innovation entwickelt haben, können sich bis zum 1. März um den Seifriz-Preis 2020 bewerben.

Als bundesweiter Transferpreis des deutschen Handwerks prämiert der Seifriz-Preis seit 30 Jahren erfolgreiche Kooperationen zwischen Handwerk und Wissenschaft. Nach der letzten Verleihung 2018 wird der Preis nun erstmals im zweijährigen Turnus vergeben.

Unter dem Motto „Meister sucht Professor“ werden innovative Ideen, die durch Zusammenarbeit von Wissenschaft und Handwerk umgesetzt wurden, mit Preisgeldern belohnt. Gleichzeitig werden Ihre innovative Leistung und Ihr Betrieb bundesweit bekannt.

Der 31. Seifriz-Preis wird im Juli 2020 unter Teilnahme von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehen.

Bewerben können sich Handwerksbetriebe, die gemeinsam mit der Wissenschaft für Ihren Betrieb innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Strategien oder Geschäftsmodelle entwickelt oder neue Formen der Betriebsorganisation und Betriebskultur eingeführt haben.

Die Voraussetzungen:

Die Kooperation zwischen  Handwerksbetrieb und wissenschaftlichem Partner steht beim Seifriz-Preis im Fokus. Entscheidend ist dabei nicht die Entwicklung einer Weltneuheit! Wichtig ist vielmehr,  ob aus dem Wissenstransfer zwischen Betrieb und Wissenschaft eine Innovation für das Handwerk, die Branche oder den Betrieb entstanden ist.

Was wird prämiert?

  • Produkte, Verfahren und Dienstleistungen: Sie haben eine Lösung für ein ganz spezielles Problem entwickelt oder haben mit einem neuen Angebot auf Marktanforderungen reagiert?
  • Formen der Betriebsorganisation und Betriebskultur: Haben Sie beispielsweise eine besondere Form der Mitarbeiterbeteiligung eingeführt oder Arbeitszeitmodelle besonders gestaltet? Vielleicht Kommunikation durch regelmäßige Meetings oder digitale Tools verbessert? Oder eine ganz eigene Methode, um Auszubildende und neue Mitarbeiter schnell ins Team einzubinden? Auch technische Lösungen, zum Beispiel im Bereich Ressourcenplanung, IT-Sicherheit oder Maschinenauslastung, fallen in diesen Bereich.
  • Unternehmensstrategien und neue Geschäftsmodelle: Sie haben Ihr Unternehmen auf eine neue, vielversprechende Zielgruppe ausgerichtet? Oder bieten Ihren Kunden zusätzlich zu Ihrer Kernleistung weitere (digitale) Services wie datenbasierte Wartung oder Online-Konfiguratoren an? Sie haben ein Start-Up (aus-)gegründet oder Teile Ihres Geschäftsmodells, zum Beispiel Kundenkommunikation oder Produktion, digitalisiert oder neu aufgestellt?

Was der Jury wichtig ist?

  • Handwerksbetrieb: Ist Ihr Betrieb ein bei der Handwerkskammer eingetragener Betrieb?
  • Konkretes Projekt: Führte Ihre Zusammenarbeit zu einem greifbaren Ergebnis?
  • Transferleistung: Gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen Handwerker und Wissenschaftler?
  • Beispielhaftigkeit: Kann Ihr Projekt andere Handwerker zum Innovieren und zur Zusammenarbeit mit der Wissenschaft motivieren?
  • Innovationshöhe: Handelt es sich im Kontext des Handwerks/Ihres Betriebs um eine wesentliche Veränderung?
  • Wirtschaftlicher Erfolg: Sind Marktchancen erkennbar oder durch Untersuchungen belegt? Sind durch Ihre Maßnahmen Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit oder die Attraktivität als Arbeitgeber gestiegen, Fehler reduziert oder Prozesse verbessert worden?

Oliver Lendzian
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 0385 6435 - 221
Fax 0385 613068
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